Mühlenweine... und das Leben wird zum Fest

„Wein ist die größte Vollkommenheit eines Naturproduktes"
Er ist mehr als ein in Flaschen gefülltes Getränk. Er ist Ausdruck von Kultur und Lebensweisheit und birgt das Leben in sich. Wein vermittelt Naturverbundenheit und Heimatliebe.


Produktion der Mühlenweine

Franz Lampl-Küssner

Unterrosenberg 101
A-8093 St. Peter am Ottersbach
Tel.Nr.: 0664 /50 41 785




Der Vertrieb der Mühlenweine erfolgt über:



Franz Lampl-Küssner


Unterrosenberg 101
8093 St. Peter am Ottersbach
Tel.Nr.: 0664 50 41 785



Verein EIGENART


in der Ottersbachmühle
(jeden Fr. bis So.)



Familie Frauwallner


Wittmannsdorf 3
8093 St. Peter am Ottersbach
Tel.Nr.: 0664 28 41 240
E-Mail: luis.frauwallner@A1.net



Die Geschichte der Winzer


Mit 1. Jänner 2015 haben sich die Winzer Frauwallner als Weinproduzenten zurück gezogen und ihren Weinbau an den engagierten Winzer Franz Lampl-Küssner, einen Weingartennachbarn am Rosenberg, verpachtet.
Dieser kreiert nun Weine für die Ottersbachmühle.
Seit 2016 werden diese Weine als MÜHLENWEINE bezeichnet.

Es sind dies wie bekannt: Grüner Sylvaner, Weißburgunder, Ruländer und Blauer Zweigelt.





Früher


Am Rosenberg, bei St. Peter am Ottersbach
, haben die Grafen von Weinburg und Brunnsee schon seit Jahrhunderten Weinbau betrieben.
So gehörte auch das Weingut der Ottersbachmühle 1443 zu einem Edelsitz dieser Herrschaften, deren Verwalter damals Ulrich am Rosenberg war. Dieser war auch mit Gründen in Wittmannsdorf belehnt.

Das Anwesen der ehemaligen Buschenschenke Greiner Gretl war der frühere Edelsitz. Der Überlieferung nach saßen die Herren dort "tage- und nächtelang " beim Sylvaner zusammen (- kein Wein schmeckt mehr nach mehr -).





Später


1957 kaufte der Müllermeister Johann Luttenberger Teile dieses Edelsitzes und erneuerte die gesamte Weingartenanlage.
1978 übernahmen Tochter Rosa Maria und ihr Gatte Alois das Weingut und bauten dieses unter dem Namen FRAUWALLNER WEINE zu einem kleinen aber feinen Qualitätsweingut aus.

Im Zuge der Revitalisierung der Mühle und der Errichtung eines Mühlengasthauses durch Baumeister Rudi Strohmaier, einem Enkel der Mühle, wurden die Weingärten an Franz Lampl-Küssner, einen engagierten heimischen Winzer verpachtet, der in seinem Weingut am Rosenberg nunmehr, neben vielen anderen tollen Weinen, die Mühlenweine keltert.





Brot und Wein


Die Mühlenweine bestehen grundsätzlich aus alten Rebsorten, wobei der Grüner Sylvaner das Herzstück unter ihnen ist.
Sie sind, so zu sagen, das Bindeglied von historisch neben-einander Gewachsenem.
Einerseits dem Wein vom Rosenberg und andererseits dem Brot der Ottersbachmühle.

Dieses wird von der letzten Müllerin der Ottersbachmühle, Rosa Maria Frauwallner, nach alten Rezepten selbst gebacken.
Ein gutes Glas Mühlenwein ist somit zusammen mit einem Stück Mühlenbrot - ein wahres Lebenselixier.

Überzeugen Sie sich davon bei einem Ihrer nächsten Besuche
in der Ottersbachmühle!





Grüner Sylvaner
Jahrgang 2015
Weißwein


„Kein Wein schmeckt mehr nach mehr“
Helles Gelb ins Grüne gehend. Zartblumig im Bukett, das von Apfelblüten bis Wiesenblumen aber auch Steinobst reicht.
Am Gaumen mild, saftig und feinwürzig, mit einem harmonischen Trinkfluss.
Ein wunderbarer Speisenbegleiter und eine absolute österreichische Rarität.


Speiseempfehlung:
Spargelgerichte, Rohschinken, Bärlauchgerichte, Salate, Vorspeisen

Käse:
Würziger Käse mit höherem Fettgehalt z.B. Tilsiter, oder auch Schaffrischkäse.


Empfohlene Trinktemperatur:
8-10°Celsius

Alkohol: 12%vol – Säure: 5,7‰ –
Restzucker: 4g (trocken)



Grüner Sylvaner
St. Peter a.O. , Südoststeiermark
12,0 % vol. - trocken - 2015

Aussehen:
helles Gelb mit grünlichen Reflexen
Geruch:
fruchtig-würzige Duftnoten welche an Marillen, grünen Pfeffer und Holunderblüten erinnern;
Geschmack:
am Gaumen trocken und feingliedrig;
feinwürzige Textur mit mittlerem Körper, druckvoll und erfrischend; kurzer aber prägnanter Abgang.
Speisenempfehlung: geräucherte Forelle mit Obers Kren
Risotto Gerichte, Spargel Gerichte Käseempfehlung: Bergbaron, Jerome, St. Patron, Steirischer Knappenkäse
Serviertemperatur: 8 Grad
Lagerpotenzial: jetzt bis 2017/2018


Der Silvaner (Grüner Sylvaner) gehört zu den ältesten heute noch kultivierten Reben. Bereits Gaius Plinius Secundus, bekannt vor allem durch sein Werk Naturalis historia (Naturgeschichte), beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus eine Sorte mit den gleichen Eigenschaften.

Die Rebe stammt von der kaukasischen Wildrebe "vitis vinifera ssp. Caucasia" ab. Sie kam anfangs des 17. Jahrhunderts nach Österreich, genauer gesagt in die Untersteiermark (heute Slowenien) und wurde von dort aus über die Klöster weiter nach Norden verbreitet.

Der Silvaner gelangte Mitte des 17. Jahrhunderts nach Deutschland. 1665 pflanzte Alberich Degen, Abt des Klosters Ebrach, erstmals eine Silvaner-Rebe. Diese erlebte dort eine Hochblüte. Bis in die 1970er Jahre war der Silvaner in Deutschland mit mehr als 30 % Flächenanteil die meistangebaute Rebsorte. Danach sank der Anteil beständig.

Die Silvanerrebe ist auf eine natürliche Kreuzung der Sorten "Traminer" und "Österreichisch-Weiß" zurück zu führen und wird in Deutschland noch heute als "Österreicher" bezeichnet. Sie wird dort vor allem in Franken und Rheinhessen angebaut.
In Österreich ist der Silvaner, vielleicht auch wegen des erhöhten Arbeitsaufwandes bei der Bearbeitung, ab den 1970er Jahren total in Vergessenheit geraten (heute nur mehr weniger als 1% der österreichischen Weinanbaufläche).


Grüner Sylvaner


Blauer Zweigelt
Jahrgang 2013
Rotwein


„Leichtigkeit und Trinkfreude in Rot“
Schönes Rubinrot mit violetten Reflexen.
In der Nase Kirschen- und Weichselaromen freigebend, die sich auch am Gaumen wiederholen.
Ein fruchtiger, leichter, zartherber und feiner Speisenbegleiter.


Speiseempfehlung:
Rind, Lamm, Wild, Pasta mit Knoblauch

Käse:
Sowohl Schnittkäse mild-fein,
als auch Weichkäse mit Rotkultur.


Empfohlene Trinktemperatur:
14-16°Celsius.

Alkohol: 12,5%vol – Säure: 4,6‰ –
Restzucker: 2,5g (trocken)



Blauer Zweigelt
St. Peter a.O., Südoststeiermark
12,5 % vol. – trocken - 2013

Aussehen:
kräftiges Rubinrot mit violetten Reflexen;
Geruch:
reife Herzkirschen- und Weichselaromen;
Geschmack:
am Gaumen Kirschen- und Weichselfrucht-komponenten; weiche Tanine, eleganter Körper, harmonisch und trinkfreudig bei mittellangem Abgang;
Speisenempfehlung:
Steirisches Schnitzel (mit Kürbiskernpanade),
Zwiebelrostbraten vom Grill,
Vulkanland Gulasch;
Käseempfehlung: steirischer Bergkäse, Erzherzog Johann Käse;
Serviertemperatur: 16 – 18 Grad
Glasempfehlung: Burgunder Rotweinglas
Lagerpotenzial: bei optimalen Lager-bedingungen bis mind. 2018


Der Blauer Zweigelt (Zweigelt oder Rotburger) ist zu einer österreichischen Nationalsorte geworden, obwohl es ihn erst seit 88 Jahren gibt und er unter diesem Namen erst etwa seit 50 Jahren ein Begriff ist. Er ist eine Neuzüchtung der Weinbauschule Klosterneuburg und wurde im Jahr 1922 von Dr. Fritz Zweigelt aus den Sorten St. Laurent x Blaufränkisch gekreuzt Die Rebe ist sehr widerstandsfähig und anpassungsfähig und bei entsprechender Ertragsreduktion entfaltet die Sorte ihr ausgeprägtes, fruchtiges Bukett, das viele Weinliebhaber an Kirschen, Zwetschken oder rote Beeren erinnert. Der Wein hat eine dunkle Farbe mit leichtem, violettem Schimmer. Vor allem als Jungwein besticht er durch seine ausgeprägte Fruchtigkeit. Mit der Reife wird er runder und feiner.


Blauer Zweigelt


Weißburgunder
Jahrgang 2015
Weißwein trocken


Weißburgunder
St. Peter a.O., Südoststeiermark
12,5 % vol. – trocken - 2015

Aussehen:
strahlendes helles Gelb;
Geruch:
der Duft-Reigen erstreckt sich von Lindenblüten bis zu exotischen Anklängen wie Banane und Ananas;
Geschmack:
schöne Banane-Ananas-Frucht auch am Gaumen; trocken, süffig und feinwürzig bis zum Abgang; hinterlässt das burgundertypische Nuss- und Mandelaroma im Finish;
Speisenempfehlung: Steirisches Backhendl,
Quiche(Zwiebelkuchen),
Lachstartar,
Kalbsnierenbraten; Käseempfehlung: Mondseer, Geheimratskäse, Butterkäse;
Serviertemperatur: 8 - 10 Grad
Lagerpotenzial: jetzt bis 2018



Ruländer/Grauburgunder
Jahrgang 2012
Weißwein halbtrocken


Ruländer/Grauburgunder
St. Peter a.O. , Südoststeiermark
12,5 % vol. - halbtrocken - 2012

Aussehen:
intensives Gelb mit leichten Bernsteinreflexen;
Geruch:
in der Nase reife Honigmelone;
Geschmack:
vollmundiger, leicht nussiger Geschmack. Schöner Extraktschmelz. Ein Wein mit langem Abgang und sehr gutem Potential.
Speiseempfehlung:
gegrilltes Huhn,
verschiedene Kalbsgerichte,
geräucherter Fisch,
kräftige Fischgerichte;
Käseempfehlung: Rotschmierkäse,
z.B. Weinkäse, auch Tilsiter.
Serviertemperatur: 12-14 Grad
Lagerpotenzial: bei optimalen Lagerbedingungen bis mind. 2020






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